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2.2.2 Busbegleiter
Seit
April 2003 bildet die HS Freudenberg in Zusammenarbeit mit der
Realschule und der Polizei Siegen erfolgreich Busbegleiter aus den
Klassen acht bis zehn aus, um die Sicherheit an den Haltestellen und in
den Schulbussen zu verbessern.
Kernpunkte der Busbegleiterausbildung sind:
·
das Erkennen von Gefahrensituationen;
· das Lösen von Konflikten zwischen den Fahrschülern ohne
Gewaltanwendung;
·
sicheres und selbstbewusstes Auftreten;
·
die Organisation von Ein- und Ausstieg;
·
Kommunikation und Deeskalation.
Der
theoretische Unterricht wird durch praktische Übungen wie zum Beispiel
Rollenspiele ergänzt. Die Busbegleiter weisen ihre Mitschüler auf
Fehlverhalten hin und vermitteln bei Meinungsverschiedenheiten und
sonstigen Problemen, die sich auf dem Schulweg ergeben. In schweren
Fällen erfolgt eine Mitteilung an die Schulleitung, damit die nötigen
Maßnahmen getroffen werden können.
2.2.3 Der sanfte Übergang von der Grundschule zur Hauptschule
Der
Übergang von der Grundschule in die Hauptschule der Klasse 5 stellt
einen gravierenden Einschnitt im Leben eines Schulkindes dar. Diese
Situation birgt Unsicherheit und ist für viele Kinder mit Angst
besetzt.
Hier
gilt es, den Start der Kinder in ihrer neuen Schule zu erleichtern.
Die
Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern und Erziehungsberechtigten
werden in die neue Schule eingeladen und lernen so ihr zukünftiges
Schulgebäude, die Lehrerinnen und Lehrer und andere Schülerinnen und
Schüler mit ihren Eltern kennen.
Der
erste Schultag in unserer Schule beginnt mit der Einschulungsfeier. Nach
dieser Feier gehen die Schülerinnen und Schüler mit ihrer
Klassenlehrerin oder ihrem Klassenlehrer in den neuen Klassenraum. Als
Willkommensgruß erhalten Schüler und Eltern eine kleine Broschüre mir
den wichtigsten Daten der Schule (Lehrpersonen, Fächer,
Schülervertretung, Förderverein, siehe Anlage A, S. 1-8).
Wichtig ist es, dass nicht nur der Lehrer positiv auf die Kinder zugeht,
sondern dass die Kinder positiv aufeinander zugehen. Sie können nur in
einem Umfeld lernen, in dem sie sich verstanden und akzeptiert fühlen.
Die Schule muss der Raum sein, in dem man sein Leben miteinander
gestaltet, voneinander lernt und sich wohlfühlt.
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Ziele:
·
Unsicherheiten in Übergangssituationen verhindern
·
Miteinander vertrauter werden
·
Hilfen beim Kennenlernen geben
·
Eltern mit einbeziehen
Eine
große Bedeutung und eine grundlegende Voraussetzung ist das Vertrauen
zwischen Schülerinnen und Schüler, aber auch zwischen Lehrerinnen und
Lehrern. Daher gibt es an unserer Schule das „Klassenlehrerprinzip“.
Besonders in der Klasse 5 übernimmt die Klassenlehrerin/ der
Klassenlehrer einen großen Teil der wöchentlichen Unterrichtsstunden.
Durch gezielte Analyse der neuen Klasse werden Lernstrukturen
entwickelt, die dem Leistungsniveau der einzelnen Schülerinnen und der
Schüler entsprechen und mit den vorgegebenen Zielvorstellungen des
schulischen Lernens übereinstimmen.
Um
das soziale Geschehen im Anfangsstadium einer neuen Klasse als Grundlage
für Lernen und Zusammenarbeit zu gestalten ist es hilfreich,
grundlegende Regeln gemeinsam zu erarbeiten und den Schülerinnen und
Schülern Möglichkeiten anzubieten, sich achtsam und aufmerksam
kennenzulernen.
Konkrete Aufgaben:
Jeder Mensch braucht Erfolgserlebnisse. Die Schule muss Erfolge
anbahnen und ermöglichen. Menschen sind individuell, daher ist es
notwendig, dass die Bildungsziele, die für alle Schülerinnen und Schüler
gelten, auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden können. |