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4. Berufsorientierung
Bei
der ständig komplexer werdenden Arbeitswelt stehen Schüler und deren
Elternhäuser vor dem Problem, Berufe zu finden, die ihren Fähigkeiten
und Entwicklungsmöglichkeiten entsprechen.
Gerade als Hauptschule sind wir gefordert, unsere Schüler durch
Vermittlung grundlegender Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf
die Berufs- und Arbeitswelt angemessen vorzubereiten. Wir unterstützen
diesen Prozess, indem wir die Schüler frühzeitig mit der Arbeitswelt
vertraut machen und dort gewonnene Erfahrungen und Interessen
aufarbeiten und weiterentwickeln. So sehen wir einen besonderen
Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit darin, unseren Schüler gerade
bei der Berufsorientierung und langfristigen Lebensplanung zu helfen.
4.1
Förderung der Berufswahlkompetenz (- Ziele)
Die
Berufsorientierung findet
im Wesentlichen in den
Fächern Arbeitslehre Wirtschaft
(AW) und in Deutsch (D) statt.
Sie
soll die Möglichkeit bieten,
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4.2
Einblicke in die Arbeitswelt
4.2.1
Betriebserkundungstag
Die
Schüler machen erste Erfahrungen mit der Welt der Wirtschaft durch
Erkundungen eines Bauernhofes und der örtlichen Gewerbegebiete. Darauf
aufbauend bieten Betriebserkundungstage die Gelegenheit, Betriebe der
Sparten „Handwerk/Industrie“ und „Dienstleistung/Soziales“ kennen zu
lernen und gemäß der persönlichen Interessenlage zu erkunden. An diesen
Tagen sollen sich die Schüler in je einem Betrieb eigener Wahl gezielt
umschauen und somit noch vor Durchführung der Praktika Gelegenheit
erhalten, ihre eventuell in Ansätzen vorhandene Berufsausrichtung zu
verifizieren bzw. zu falsifizieren.
Vor-
und Nachbereitung erfolgen im Unterricht. Dazu dient auch der
Berufserkundungsbogen, den alle teilnehmen Schüler vorab erhalten (siehe
Anlage B, S. 7 u. 8).
Die
eigentliche Erkundung läuft in Begleitung einer Lehrperson für die Dauer
eines Schultages in der Kleingruppe in geeigneten, von den Schülern
vorher per Wunschzettel ausgewählten Betrieben der Region ab.
Die
Betriebserkundungstage in Klasse 8 nehmen eine herausragende Stellung
innerhalb der Berufsvorbereitung ein, sodass der damit verbundene hohe
Aufwand organisatorischer Art gerechtfertigt erscheint. |