Siebte Klassen besuchen den Vulkanpark in Mendig und den Kaltwassergeysir in Andernach.

  In der Eifelstadt Mendig erwartete die Besucher des Vulkanparks eine Erlebniswelt der Extraklasse. Die Schüler gingen  auf Erkundungstour und konnten die spannende Welt  der Vukane mit allen Sinnen entdecken.

Einen Vulkanausbruch miterleben, ohne sich die Finger zu verbrennen? Das Zittern der Erde spüren, ohne sich in Gefahr zu begeben? Das - und noch viel mehr -  ist im Lava-Dome möglich.

Im Ausstellungsbereich "Im Land der Vulkane" demonstriert ein multimedialer Vulkanausbruch spektakulär die extremen Kräfte der Natur.

Einzigartig auf der Welt sind die historischen Lavakeller, durch den Lauf der Zeit von Menschenhand entstanden und heute ein unbedingtes Muss für den Besucher des Vulkanparks Osteifel/Laacher See.

Auf einer Fläche von nahezu 3 km² spannt sich unterhalb der Stadt Mendig ein Netz von unteriridischen Lavakellern. In 32 Metern Tiefe befindet sich die auf der Welt einmalige unterirdische "Landschaft". Damals, als die Vulkane ausbrachen und das Land mit Glut und Asche bedeckten, floss auch ein Lavastrom in die Richtung Mendigs. Was früher Unglück und Not bedeutete, war für die Menschen in der Gegend ein wichtiger Broterwerb. In einer Vielzahl von Stollen und Schächten machten sich die Mendiger daran, das kostbare schwarze Baumaterial unterirdisch als Basaltlava auszubeuten. So entstanden die Lavakeller.

Mitte des 19 Jh. nutzten viele Brauereien, 28 Stück, die stets gleichbleibende Temperatur von 6-9 Grad um ihr Bier zu lagern. Erst mit der Erfindung von Lindes Kühltechnik verschwanden bis auf eine die meisten Brauereien. Übrig blieb ein Gewirr von Kellern, die heute von Gästen im Rahmen von Führungen besucht werden können.

 

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Nach dem Besuch des Erlebniszentrums ging es auf eine kleine, 15-minütige Schiffsreise zum Geysir ins Naturschutzgebiet Namedyer Werth. Der höchste Kaltwassergeysir der Welt ist ein beeindruckendes Zeugnis aktuellen vulkanischen Geschehens. Etwa alle 120 Minuten schießt eine eindrucksvolle Wasserfontäne zischend aus der Erde und erreicht eine Höhe von bis zu 60 Metern.

CO2 magmatischen Ursprungs, das in der Tiefe auf kaltes Grundwasser trifft, dient als Antrieb des Kaltwassergeysirs.